Der Küste entlang nach (FC) Barcelona !

Wer sich wundert, warum so lange keine Einträge geschaen, unser Leben hat sich mittlerweile massiv verändert. Aber selbstverständlich wollen wir euch die Geschehnisse bis zum Ende unserer Reise nicht vorenthalten.

Somit also hier weiter im Text:

Nach dem riesigen Hafengelände in Valencia sehnen wir uns wieder nach etwas kleinem, Überschaubaren – ja Schnuckeligen. Wenn man uns schon für den Weg zur Dusche eine Visitenkarte des hiesigen Taxiunternehmens (nein, nein, sicher nicht Verwandte des Hafenbetreibers) anbietet, dann kann es mit den kurzen Wegen nicht ganz soweit her sein.

Der Motor schnurrt und wir umschiffen bei ruhigstem Wetter und manchmal wärmenden Sonnenstrahlen das eher unspektakuläre Ebrodelta. „So flach, das sieht man gar nicht“ Tja, kein Wunder dass sich auch hier die Wracks zu Hauf knapp unter Wasser finden. Papabert ist nervös. Auf keinen Fall möchte er auf den letzten Metern auf Grund, besser gesagt auf Wrack laufen. Aber nach einem Tag auf See haben wir es wieder mal super hingekriegt und können mit den letzten orange-lila Sonnenstrahlen in den kleinen, mitten im Ort gelegenen Hafen von Cambrills einlaufen. Das ist wieder etwas mehr nach unserem Geschmack. Promenade, Restaurants (der beste Chinese aller Zeiten!! Direkt in Fußmarschdistanz zum Hafen), Spielplätze, Strand. So fein. Gern tauschen wir hippes Stadtdesign gegen rückenschonende Tragedistanzen für unsere täglichen Einkäufe. Taxifrei schon unser Börserl, und die Abwechslung von Kultur und Natur etwas das Aug. Und wenn wir nicht schon dem Heimathafenmagnetismus unterlegen wären, wären wir hier sicherlich auch länger geblieben.

Aber: Wir unterwerfen uns nun schon unserem eigenen Plan. Anfang März soll es zurück nach Hause gehen, die Flugpreise sind ausschlaggebend günstig und ergänzen sich perfekt mit den anstehenden Terminen zu Hause in Wien. Etwas mehr als 2 Wochen noch – so kurz wird die Zeit am Schluss – ein allen wohl bekanntes Reisephänomen. Und wir haben noch viel vor: Wir wollen alsbald die zwei möglichen Stellplatz-Optionen für ILVA überprüfen, wir wollen Barcelona sehen und ILVA gehört ordentlich abgestellt. Viel zu tun also, so zieht es uns in  rasantem Tempo weiter nördlich, trotz miesem Seglerwetter.

Viel Wind im Süden verheißt bei wenig Wind von Nord hohe Wellen, die ungebremst an die Küste sausen —- für uns „Querläufer“ eher nicht so toll, aber wir halten durch und schaffen den Weg rauf bis Port Ginesta am nächsten Tag.

Ginesta, einer der Häfen, die wir für ILVA ausgespäht hatten entpuppt sich als gepflegter, mittelgroßer Hafen an der Schnellbahn, eine Stunde von Barcelona, direkt vor einer frisch rausgebackenen Retortensiedlung. Es gibt kein Geschäft, dafür aber geschlossene Bars und Wohnungen zu mieten. Auch Autos können abgestellt werden – naja, hamma keins, aber danke vielmals. Wir liegen am Tankparkplatz – lange kommt kein Hafenarbeiter, um uns den versprochenen Platz zuzuweisen. In ein kleines, eher künstlich wirkendes Mini-Naturschutzgebiet neben der Marina, wo sich auch 2 Dünen befinden wird über einen großen Schlauch dicke, übel riechende Soße über den Sand ins Meer abgeleitet. Auch wenn es rasch betrachtet neu und solide aussieht, überzeugt es uns nicht. Irgendwie kommt kein Heimatgefühl auf. Daher also weiter nach einer Nacht in die große City. Barcelona!

Kategorien: Reise Angenehm | Hinterlasse einen Kommentar

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