Das erste Mal

Das erste Mal mit Madita, mittlerweile sechs Jahre, auf hoher See. Sie war eigentlich schon zwei Mal hier als Baby, aber davon weiß sie nichts – gar nichts. Zwischen dem Festland und Elba sind wir verkehrt halt nur, aber doch auch a bissl „Hoch“. Madita hats gut überstanden, a bissi schlecht bei der Hinreise nach Portoferraio, aber da hat sich sich die „Seabands“ bei der Hälfte des Wegs runtergetan, weil sie gedrückt haben. Weiß man net, was nun die Ursache war. Wir haben ihr gesagt, während man mit einem Schiff fährt, muss man immer nur essen, egal was. Chips mit Gummibärli warens dann. Damit hat sie auch aufgehört, weil der Schlaf sie so gedrückt hat.

Wieder mal im alten Hafen von Portaoferraio gestanden, wieder mal 2 Tage zuvor angerufen – und dann hatten sie wieder ein Plätzchen… wieder mal hatte es gekläppt. Es ist einfach geil, da in dieses Hafenbecken reinzuentern. Es hat wirklich was von einem Swimmingpool.

Das Highlight des Tripps: Die Rauffahrt mit der kleinen offenen Gondel auf den Monte Capanne – den „Hüttenberg“. 1017 Meter über dem Meer. Direkt drüber. Die Talstation der Seilbahn findet man nur sehr schwer, vor allem, wenn man glaubt, dass sie irgendwo – auf einem Schild etwa – angeschrieben steht. Google hilft in der Not. Auch wenns wehtut.
Oben dann die toskanischen Inseln erspäht, zwischen die Wolken durch…ein Traum. Montecristo schaut so geil aus. Is aber verboten, dort anzulegen, oder auch anzustranden. So schade Mann…

Der Motor läuft übrigens, als ob er schon immer hier eingebaut; hier herin den Dienst verrichtet hätte. Keinen Huster, Rundlauf wie geschmiert. Das Getriebe ist ein bisschen gewöhnungsbedrüftig, weil mechanisch und so – da gehen die Gänge nicht so „Zhart“ rein wie beim alten hydraulischen. Dafür ist es voll effektiv. Man merkt den Unterschied, weils gleich so wegzieht.
Auch der kleinere Propeller (17 Zoll) passt wie angegossen, die Drehzahl und der Vortrieb passen suptergut zusammen. Und – noch was: wir können endlich kontrolliert rückwärts fahren – nämlich gerade aus nach hinten. Und das immer. Man braucht nur das Ruder voll links zu legen und Rückwärtsgang rein…dann weiß Ilva, dass sie nun einfach nur grade nach hinten fahren braucht, ohne extra abzubiegen oder flatolenzieren…
Das Erste Mal war eine gelungene Sache!

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Ready to go to Toskany

So, und nun ist wieder alles so, wie es immer war. Aufgeräumt (haha), blitzeblanke und funktionstüchtig. Der Sole-Mini 44 springt sofort an, ohne einen Muckser läuft er, als ob er schon immer eingebaut gewesen wäre. Der Propeller läuft ab jetzt für VORWÄRTS rechts herum – das Getriebe dreht die Drehrichtung nämlich einmal. Da sind wir gespannt, wie sich die gute alte ILVA dann verhält. Und außerdem haben wir ja nun ein mechanisches Getriebe – auch die alte Shaftlok (also die Wellenbremse) ist nun Geschichte (mein Gott, ist das geil !! – kein Hoffen mehr, ob sie denn einrastet..) – wir fixieren die Welle beim Segeln nun mit dem Getriebe selbst – all das müssen wir schleunigst mal ausprobieren….

Das Gute ist: Der Sole-Mini ist etwas kleiner als der Perkins 4108. Das lässt zum einen zu, mehr Motordämmstoff einzubauen, und zum Zweiten: für die Wartung ergeben sich einfach mehr Freiräume für die Hände. Die Seewasserpumpe liegt jetzt schon fast paradiesisch frei, der Keilriemen, der Ölfilter, das Getriebe mit der Öl-Ablassschraube. Wir sind einfach nur hellauf begeistert, müde zwar, aber das legt sich.

Bald wird erneut gestartet – dann braucht das Rigg und das laufende Gut zwar noch ein bisschen Starthilfe – aber dann – dann – dann gehts raus auf DIE SEE, dann schnuppern wir wieder die Seeluft, die Wellen, die Wellenkämme und den Himmel. Dann werden auch wir Landratten wieder nasss…

Salute!

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Motore finale

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Nun fehlt nicht mehr viel – nur der Erfolg

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Installare quasi tutti – capitolo cinque

Nun haben wir ja schon wirklich einen gewissen möglichen Zeitplan. Es könnte sich ausgehen, dass ILVA bis Freitag 14:30 – da kommt der Kran – dicht ist . Wir brauchen nun nur noch die Welle abzulängen, den Propeller montieren, die Dieselleitungen verlegen und dann, mal ganz Instinkt-reduziert – den Startschlüssel auf „ON“ drehen.

POSITION: START. Und dann schauen wir mal, was passiert.

Vielleicht haben wir ja auch eine Zeitmaschine gebaut. Ich und meine Frau können es nicht ganz ausschließen. Aber wenn es so sein sollte, wir melden und aus dem Jahr 1759 – wir schreiben einen Brief aus Florenz…

Bis bald ihr Landeier…

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Motoreinbau 4 – installare il motore capitolo quatro

Es geht weiter. Voran, voran. Der „Murl“ ist drinnen. Kran – bestellt als „piccolo gru“ war doch größer als gedacht, aber deswegen nicht ungenauer. Der neue Sole-Diesel flutschte rein wie …. weiß nicht… also ganz leicht. Aber all der Freude konnte nur kurz gedacht werden (siehe Foto), denn schon war das nächste größere Problem im Anmarsch. Der Wassersammler – der „Kanister“, der das Wasser vom Auspuffschlauch aufsammeln soll, damit es nicht zurück in die Zylinder des Motors fließen kann – dieser Wassersammler war gelinde gesagt – pain in the (my) ass. Der Wassersammler musste nämlich nun unterhalb der Antriebswelle installiert werden – und das ist kein Honiglecken. Mit nur einem Fuß kommt man nun nur noch runter in die Bilge.Der neue Motor ist nicht nur viel kleiner, sondern auch viel niedriger. Also muss auch der Wassersammler weiter runter – und die Backskiste ist nicht tief genug – pAIN ! Aber trotz vielen Pains sind wir nun froh, das auch das Teil drin ist. Die Fotos gibts morgen, damit ihr euch was vorstellen könnts, was pAIN heißt.

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Motorfundamente und Stevenrohr – sposato per sempre

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Es geht voran – avanti dilettanti 2.0

Die Flucht vom Stevenrohr – Halteflansch passt jetzt, da haben die Holländer echt gepfuscht beim Laminieren der schönen ILVA. Oder vielleicht war die Optik wichtiger als Flucht… Der Motorraum ist nun vorbereitet, der Auspuff (in 51 mm – kawumms) ist auch schon drin… Morgen Freitag kommt der piccolo CRU – (heißt Kran) und hebt uns den Sole in die Box… bis bald.

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Und übrigens: In Venedig war ma auch schon – Zwischenstopp.

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Wiedergeburt 2 – rinascere ILVA Parte 2

Die Wiedergeburt verlangt nach neuen Organen – einem Herz zum Beispiel. ILVA braucht mal ein Herz, fangen wir doch ganz nüchtern hier mal an. Die Fotos zeigen eine Geburtsstation – quasi. Hier wurde das Herz gezüchtet (siehe Werkstatt – einer SOLÉ Vertriebsstelle. Das Herz ist ein SOLÉ MINI 44. Er sieht schon ein bissl nach Meer aus – so blau.

4-Zylinder, in einer Reihe, kaum Schnick-Schnack, und aus Barcelona. Das Getriebe (ein TCM 60P) ist gegenüber dem alten Velvet-Drive-Getriebe eine Miniausführung eines mechanischen Bauwerks. Es ist mechanisch, nicht mehr hydraulisch – was den Vorteil hat, dass wir keine „Wellenbreme“ mehr brauchen, sondern beim Segeln einfach den Rückwärtsgang einlegen, wenn sich der Propeller nicht drehen soll. Wieder ein Teil weniger, das beruhigt. Ein Organ weniger, das hier versorgt werden müsste.  Das Getriebe fällt auf den Fotos fast nicht auf – man muss schon ganz genau schauen.

 

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